12“ Schallplattencover für Bands, die es nicht gibt
Ausstellungsdokumentation. Nach einem Konzept von Lutz Bielefeldt & Manuel Zauner, 2017

Teil der Faszination, die die 12“ Vinylscheibe umgibt, ist das quadratische Albumcover. In ihrer Blütezeit wurde die LP zum Gesamtkunstwerk und nicht selten zum legendären Sehnsuchtsobjekt für Fans und Liebhaber. Doch was, wenn nicht Musiker und Designer Cover gestalten, sondern umgekehrt Künstler Album und Band frei erfinden? Bild und Bildtitel werden zum Eldorado für Bands aus einem anderen Universum. Die LP-Cover sind echt, Musik und Musiker, die sie abbilden, sind fiktiv – noch.

Vol.I
November / Dezember 2017

Fake Covers startete im November 2017 mit 36 Künstler*innen im Kulturraum Spitzer in Wien. Sie gestalteten mehr als 60 Albumcover und erfanden die dazugehörigen Bands und Albentitel.

An drei Samstagabenden im November und Dezember 2017 fand im Kulturraum Spitzer, dem ehemaligen Magazin des Odeon Theaters die erste Fake Covers Ausstellung statt. Präsentiert wurden die Arbeiten in den für LPs typischen Plastikhüllen. Die Besucher konnten die Alben von der Wand nehmen, um sie wie in einem Schallplattengeschäft anzuschauen. Absicht war, die Erzählungen von Glanz und Glamour, die imaginierte Musik und die fantastischen Episoden einer fiktiven Musikgeschichte in der Vorstellung des Publikums lebendig werden zu lassen.

Der letzte Ausstellungsabend wurde von einer Performance gekrönt. Auf Zuruf aus dem Publikum wurden die gefakten Cover live vom Monday Orchestra vertont.

Vol.II
Jänner 2019

Zwischen 4.Jänner 2019 und 12. Jänner 2019 fand Fake Covers Vol.II in Berlins HilbertRaum statt. Die Plattensammlung wurde signifikant erweitert: Es konnten insgesamt 90 Arbeiten von 55 Künsterln ausgestellt werden.
Auch in Berlin fanden, diesmal an zwei Abenden, Performances statt: Die fiktiven Cover wurden life, in improvisierten Sessions von jeweils unterschiedlichen Musikern vertont.

Fake Covers Vol. I – Wien, Kulturraum Spitzer
Fake Covers werden vom Monday Orchestra und Musikergästen vertont. Lutz Bielefeldt und Manuel Zauner präsentieren Puma von Betty Böhm.
Die Cover wurden zum Großteil vom Publikum ausgewählt und dann von den Musikern in Miniaturen vertont. (Leo Hemetsberger am Schlagzeug, Michael Langoth am Keyboard, Albert Winkler und Lutz Bielefeldt an den Gitarren.)
Künstlerin Katrin Plavcak performt Songs ihres fiktiven Albums „Chicken You“ gemeinsam mit Manuel Zauner.
Fake Covers Vol. II – Berlin, HilbertRaum
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